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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Blockhaus

Blockhaus

Gerhard Klein

Blockhaus
Blockhaus


Das Blockhaus, westlich der Augustusbrücke auf der Neustädter Seite war ehemals ein Zollhaus und diente später als Neustädter Wache dem Schutz der Brücke. Der Beginn des Baues geht ins Jahr 1732 zurück. 1749 wurde das Gebäude durch ein Halbgeschoss aufgestockt, ehe es 1755 fertiggestellt wurde. Das Blockhaus zeigt sich im Stile des sächsischen Barock mit Anklängen frühklassizistischer Formen.


Von 1978 bis 1980 erfolgte der Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Hauses, das heute von der Landesregierung für Veranstaltungen genutzt wird.

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Text aus: Gerhard Klein, Dresden-Skizzen. Bertuch Verlag Weimar 2006
kleines Foto: Ulrich Löwe; großes Foto: Ö-Grafik
Fotos © Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen

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