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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Yenidze Industriedenkmal

Yenidze Industriedenkmal

Gerhard Klein

Industriedenkmal Yenidze
Industriedenkmal Yenidze

Das Industriedenkmal Yenidze am südlichen Ende der Marienbrücke wurde von 1909 bis 1912 als Zigarettenfabrik erbaut. Später wurde das Gebäude als Tabaklager genutzt. Der Stahlskelettbau erhielt eine äußere Verkleidung im orientalischen Stil. Die farbig gestaltete Glaskuppel und das Minarett, das als Schornstein diente, verleiht dem Gebäude da Aussehen einer Moschee. Damit gelang es, damalige Bauvorschriften zu umgehen und einen Industriebau im Bereich der Innenstadt zu errichten.

Nach der 1996 abgeschlossenen Restaurierung wird das Gebäude jetzt für kulturelle Veranstaltungen genutzt. In der Glaskuppel befindet sich heute ein Restaurant.

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Text aus: Gerhard Klein, Dresden-Skizzen. Bertuch Verlag Weimar 2006
kleines Foto: Ö Grafik; großes Foto: Ulrich Löwe
Fotos © Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen

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