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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

SCHEUNE

SCHEUNE

Alexander Walther

SCHEUNE

kulturelles Zentrum der Dresdner Neustadt

Foto: Kolossos
Foto: Kolossos

Auf der Alaunstraße in der Äußeren Neustadt befindet sich das vom SCHEUNE e. V. betriebene Kulturzentrum SCHEUNE. Es wurde 1951 im Stil des Sozialistischen Klassizimus gebaut und fungierte bis zur Wende als Jugendheim. Benannt nach dem Dresdner Ehrenbürger Martin Andersen Nexö, wurde das Heim zunächst unter strenger FDJ-Leitung geführt, die sich zum Ziel gesetzt hatte, hier Jugendliche in alltäglichen Dingen mittels kultureller Instrumente weiterzubilden. In den 1960er Jahren wurde dem Heim eine Gastronomie angeschlossen, das heutige SCHEUNECAFÉ.

Als subkultureller Anlaufpunkt entwickelte sich die SCHEUNE im Verlauf der 1980er Jahre. Waren die Tätigkeiten, Aufführungen und künstlerischen Ausrichtungen zuvor von der staatlichen Jugendorganisation streng vorgegeben worden, fand in den Jahren vor der Wende eine allmähliche Öffnung verschiedener Musikstile und Kulturen statt, wodurch die SCHEUNE selbst zu einem überregionalen Anlaufpunkt werden konnte, der eine Sonderstellung genoss.

Seit 2007 ist der SCHEUNE e. V. Betreiber des Kulturzentrums. Der Name entstammt einer Legende. Angeblich hatte Walter Ulbricht in den 1950er Jahre bezüglich des damaligen Jugendheims gesagt, dass er dieser Scheune seinen Namen keinesfalls geben wolle.

Als Kulturzentrum konnte sich die scheune nach der Wende trotz der Vielzahl an Kulturlokalitäten etablieren und prägte maßgeblich das kulturelle Leben in Dresden. Als Wahrzeichen Dresdens ist sie den Bewohnern der Stadt genauso bekannt wie der Zwinger, die Frauenkirche oder das Blaue Wunder.

Nahezu täglich finden im Kulturzentrum SCHEUNE Konzerte, Parties, Lesungen und Filmabende statt. Für das leibliche Wohl vor oder nach den Veranstaltungen kann man sich entweder in das direkt im Erdgeschoss befindliche SCHEUNECAFÉ begeben oder die zahlreichen Bars und Restaurants rund um die SCHEUNE besuchen oder im Sommer im hauseigenen Biergarten verweilen.

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Veranstaltungen und Termine unter:

http://www.scheune.org/

http://www.cybersax.de/newsite/saxticket/

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