Dresden Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.dresden-lese.de

Weiterempfehlen

Unser Leseangebot

Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

SCHEUNE

SCHEUNE

Alexander Walther

SCHEUNE

kulturelles Zentrum der Dresdner Neustadt

Foto: Kolossos
Foto: Kolossos

Auf der Alaunstraße in der Äußeren Neustadt befindet sich das vom SCHEUNE e. V. betriebene Kulturzentrum SCHEUNE. Es wurde 1951 im Stil des Sozialistischen Klassizimus gebaut und fungierte bis zur Wende als Jugendheim. Benannt nach dem Dresdner Ehrenbürger Martin Andersen Nexö, wurde das Heim zunächst unter strenger FDJ-Leitung geführt, die sich zum Ziel gesetzt hatte, hier Jugendliche in alltäglichen Dingen mittels kultureller Instrumente weiterzubilden. In den 1960er Jahren wurde dem Heim eine Gastronomie angeschlossen, das heutige SCHEUNECAFÉ.

Als subkultureller Anlaufpunkt entwickelte sich die SCHEUNE im Verlauf der 1980er Jahre. Waren die Tätigkeiten, Aufführungen und künstlerischen Ausrichtungen zuvor von der staatlichen Jugendorganisation streng vorgegeben worden, fand in den Jahren vor der Wende eine allmähliche Öffnung verschiedener Musikstile und Kulturen statt, wodurch die SCHEUNE selbst zu einem überregionalen Anlaufpunkt werden konnte, der eine Sonderstellung genoss.

Seit 2007 ist der SCHEUNE e. V. Betreiber des Kulturzentrums. Der Name entstammt einer Legende. Angeblich hatte Walter Ulbricht in den 1950er Jahre bezüglich des damaligen Jugendheims gesagt, dass er dieser Scheune seinen Namen keinesfalls geben wolle.

Als Kulturzentrum konnte sich die scheune nach der Wende trotz der Vielzahl an Kulturlokalitäten etablieren und prägte maßgeblich das kulturelle Leben in Dresden. Als Wahrzeichen Dresdens ist sie den Bewohnern der Stadt genauso bekannt wie der Zwinger, die Frauenkirche oder das Blaue Wunder.

Nahezu täglich finden im Kulturzentrum SCHEUNE Konzerte, Parties, Lesungen und Filmabende statt. Für das leibliche Wohl vor oder nach den Veranstaltungen kann man sich entweder in das direkt im Erdgeschoss befindliche SCHEUNECAFÉ begeben oder die zahlreichen Bars und Restaurants rund um die SCHEUNE besuchen oder im Sommer im hauseigenen Biergarten verweilen.

____

Veranstaltungen und Termine unter:

http://www.scheune.org/

http://www.cybersax.de/newsite/saxticket/

Weitere Beiträge dieser Rubrik