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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Theodor-Körner-Denkmal

Theodor-Körner-Denkmal

Alexander Walther

Theodor-Körner-Denkmal

Foto: X-Weinzar
Foto: X-Weinzar

Am Georgplatz in Dresden befindet sich das Theodor-Körner-Denkmal, das an den berühmten Dichter, der in Dresden geboren wurde und lebte, erinnert.

Theodor Körner wurde am 23. September 1791 unter dem Namen Carl Theodor als Sohn von Christian Gottfried Körner und dessen Frau Anna Wilhelmine Jacobine Stock. Sein Vater war Rat am Oberappellationsgericht und seine Mutter war die Tochter von Johann Michael Stock, der dem jungen Goethe zeichnen und radieren beibrachte. Körner begab sich im Alter von 14 Jahren auf die Dresdner Kreuzschule und  studierte ab 1808 an der Freiberger Bergakademie. 1810 publizierte er seinen ersten Gedichtband und wechselte im selben Jahr zum Studium nach Leipzig. 1813 schloss er sich dem Lützkowschen Freikorp im Kampf gegen Napoleon an und fiel am 26. August 1813 durch eine feindliche Gewehrkugel im Forst von Rosenow.

Theodor Körner zu Ehren wurden zahlreiche Denkmäler in ganz Deutschland errichtet, so auch in Dresden. Dem Dichter, Dramatiker und Sänger zu Ehren wurde am Georgplatz ein Standbild gewidmet, dass Körner mit Säbel und in klassischer Kleidung des frühen 19. Jahrhunderts zeigt. Geschaffen wurde das Denkmal von Ernst Hähnel (1811 bis 1891), einem Bildhauer aus Dresden, der im 19. Jahrhundert an der hiesigen Kunstakademie lehrte und unter anderem auch die Statue für Friedrich August II, König von Sachsen, auf dem Dresdner Neumarkt errichtete.

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