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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Bürgerwiese

Bürgerwiese

Alexander Walther

Dresdens älteste Grünanlage

Die Bürgerwiese ist die älteste Grünanalge von Dresden. Mit einer Länge von rund 850 Metern und einer Breite von rund 100 Metern ist der Landschaftsgarten circa zehn Hektar groß.

Entlang der Grenze zwischen Seevorstadt und Pirnaischer Vorstadt und zwischen Georg- und Lennéplatz liegt die Bürgerwiese. Sie bildet mit dem Großen Garten im Osten und dem Blüherpark im Norden eine Parkanlage inmitten der sächsischen Landeshauptstadt.

Die Bürgerwiese im Jahr 1706
Die Bürgerwiese im Jahr 1706
Die Bürgerwiese wurde erstmals zur Mitte des 15. Jahrhudnerts erwähnt. Die Grünflächen dienten als Wiese und Weide und besaßen an beiden Längsseiten im Norden und Süden Wege. Im Zuge der Großstadtwerdung Dresdens im 19. Jahrhundert veränderte sich auch die Benutzung der Bürgerwiese. Die städtische Verwaltung beauftragte bereits 1838 Carl Adolf Terscheck (1782-1869) als Königlichen Hofgärtner mit der Erstellung eines ersten Plans zur Umgestaltung des bis dato landwirtschaftlich genutzten Areals zu einer öffentlich zugänglichen Gartenanlage. In der ersten Phase wurde die Innere Bürgerwiese, die noch heute charakteristische Züge der Biedermeierzeit vorzuweisen hat, angelegt. Die Äußere Bürgerwiese sowie der sogenannte Erweiterungsteil wurden in der Zeit von 1859 bis 1869 gestaltet. Die Pläne stammten von Peter Joseph Lenné, Preußischer Gartendirektor, der von 1789 bis 1866 lebte. Die Bürgerwiese gilt als Lennés Spätwerk und nach ihm sind die an der Bürgerwiese gelegenen Lennéstraße und Lennéplatz benannt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Grünanlage teils zerstört und in der Folgezeit teils als Kleingartenanlage genutzt. Ohne gartenbauliches Konzept und unter Verlust der historischen Wege und Ausstattungen bedurfte es 1989 einer umfassenden Rekonstruktion, die aus Anlass des 200. Geburtstages Lennés begonnen wurdeund im Kern bis 1993 andauerte.

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Bildquellen:
Teich in der Bürgerwiese mit Fontäne, Entstehungszeit 1861, Schöpfer Peter Joseph Lenné, Wikipedia, Z thomas, (CC BY 3.0)

Die Bürgerwiese im Jahr 1706, gemeinfrei 

Bürgerwiese

Gret-Palucca-Straße 3-7
01069 Dresden

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