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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Innerer Neustädter Friedhof

Innerer Neustädter Friedhof

Innerer Neustädter Friedhof

Der ursprüngliche Standort des Inneren Neustädter Friedhofes befand sich an der Dreikönigskirche. Im Jahr 1731 musste der Friedhof aufgrund des Neubaus der Kirche umziehen. König August der I. überließ dazu ein Stück Land als „Gottesacker" außerhalb der Stadtmauern - auf der heutigen Friedensstraße. Von dem ehemaligen Friedhof an der Dreikönigskirche siedelten auch einige bedeutende Gräber auf den neuen Friedhof um.

Der Grundplan des Friedhofes wurde von dem Architekten Johann Georg Maximilian von Fürstenhof entworfen und befindet sich heute als sogenanntes „1. Land" direkt hinter dem Haupteingang an der Friedensstraße. Im Zuge des Siebenjährigen Krieges im Jahr 1759 wurde nach Osten eine Erweiterung der Fläche vorgenommen - das „2. Land" entstand. Heute sind die beiden Areale durch Reste einer Zwischenmauer erkennbar. Im Jahr 1846 erfolgte die dritte Erweiterung um das „3. Land". Die Industrialisierung  und der damit verbundene Wachstum der Bevölkerung machte es notwendig, das Areal zu vergrößern. Das „3. Land" ist heute vom Bischofsplatz betretbar.

Durch viele erhaltene barocke Grabstätten zählt der Innere Neustädter Friedhof heute zu einem der interessantesten Friedhöfe in Dresden. Der Friedhof beherbergt einige Gräber historischer Persönlichkeiten, so unter anderem auch das Grab von Johann Gottfried Knöffler (Bildhauer, welcher u.a. Delphinbrunnen auf der Brühlschen Terrasse erschaffen hat).

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