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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Grässe, Johann Georg Theodor

Grässe kam 1814 in Grimma (Sachsen) zur Welt und studierte in Leipzig und Halle Philologie, Philosophie, Archäologie und Literaturwissenschaften. Anschließend wirkte er in verschiedenen Stellungen als Bibliograph, Literaturkritiker, Sagenforscher und Museumsleiter. Von 1864 bis zu seiner Pensionierung war er als sächsischer Hofrat Direktor des "Grünen Gewölbes", das zu den ältesten und bedeutendsten Museen der Welt gehört.

Im Jahr 1855 veröffentlichte er das etwa 1000 Sagen umfassende Werk "Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen". Grässe starb 1885 auf Schloss Wackerbarth in Niederlößnitz bei Dresden, das er einige Jahre zuvor als Wohnsitz erworben hatte.