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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

"Under Attack - London/Coventry/Dresden"

Verkehrsmuseum Dresden

Grunaer Straße in Dresden 1946. Fertigstellung des landwärtigen Gleises (Quelle: Archiv DVB)
Grunaer Straße in Dresden 1946. Fertigstellung des landwärtigen Gleises (Quelle: Archiv DVB)

11. November 2011 bis 15. April 2012     

Sonderausstellung

UNDER ATTACK - London/Coventry/Dresden

Nahverkehr und Bombenkrieg

Die Luftangriffe, die in Großbritannien als „The Blitz" bezeichnet werden, bestimmten das Kriegserlebnis vieler europäischer Städte. Diese Ausstellung, die als Gemeinschaftsprojekt der Verkehrsmuseen London, Coventry und Dresden entstanden ist, erzählt die Geschichte des Bombenkrieges aus der Sicht des öffentlichen Nahverkehrs in den drei schicksalhaft miteinander verbundenen Städten.

Anhand bewegender Zeitdokumente, persönlicher Erlebnis- und Erfahrungsberichte, von Zahlen und Bildern werden Rolle und Aufgaben der Nahverkehrsunternehmen während des Zweiten Weltkrieges sowie in der schweren Nachkriegszeit beim Wiederaufbau eindrucksvoll dargestellt. Besonders den Auswirkungen der Bombenangriffe auf die „Lebensadern" der drei Städte und damit verbunden auf den Alltag und das Überleben der Menschen wird großer Platz eingeräumt.

Einführung - London/Dresden/Coventry vor dem Krieg - Vorbereitung - Schutz - Erfahrungen - Sanierung und Erinnerung

Die Ausstellung zeigt in fünf thematischen Schwerpunkten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen London, Coventry und Dresden. Sie setzt sich unter anderem mit den Fragen auseinander, was den öffentlichen Nahverkehr in den drei Metropolen auszeichnet(e), wie die Verkehrsunternehmen für den Krieg vorbereitet wurden, was sie zum Schutz der Bevölkerung vor Luftangriffen unternahmen und wie die Beschäftigten den Transport mit Straßenbahnen und Bussen in dieser Zeit am Leben hielten.

In den vergangenen 66 Jahren sind die physischen Auswirkungen der Flächenbombardements überwiegend verschwunden. Aber das Gedenken an die Luftangriffe bleibt in der Öffentlichkeit bestehen und formt die Identität der betroffenen Städte.

Die Ausstellung wurde 2010 im London Transport Museum aus Anlass des 70. Jahrestages des „Blitz" und des 65. Jahrestages der Zerstörung Dresdens eröffnet und bis März 2011 mit großer Publikumsresonanz gezeigt.

Die Luftangriffe auf Dresden beschädigten auch die Sophienkirche stark (um 1950)
Die Luftangriffe auf Dresden beschädigten auch die Sophienkirche stark (um 1950)

Rahmenprogramm (Auszug):

Offene Führungen: sonntags, 11 Uhr
15./22./29. Januar
5./12./19./26. Februar
4./11./18. März
1./15. April

Im Gespräch mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Michael Dünnebier
Zur Geschichte der Ausstellung mit anschließendem Rundgang
25.03.2012 um 11 Uhr

Vortrag "Geschichtslaboratorium Dresden - Erinnern an Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg in unserer Stadt" Dipl.-Ing. Matthias Neutzner, Historiker und Publizist, Dresden
8. Februar 2012, 19 Uhr 

Podiumsgespräch „Bombenkrieg gestern und heute"
7. März 2012, 17 Uhr
Wie gehen wir seit 66 Jahren mit diesen Erinnerungen um? Welche Bedeutung haben die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg heute für uns? Das Publikum ist eingeladen zu diesen und weiteren Fragen mitzudiskutieren.

Vortrag "Die Geschichte des Bombenkrieges vom Ersten Weltkrieg bis heute" OTL PD Dr. Matthias Rogg, Leiter des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr
4. April 2012, 19 Uhr

Besucherservice:
Verkehrsmuseum Dresden - im JOHANNEUM am Neumarkt
Augustusstraße 1, 01067 Dresden
Tel.: 0351/8644-0
http://www.verkehrsmuseum-dresden.de/         

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Texte und Fotografien: Verkehrsmuseum Dresden gGmbH, Augustusstraße 1, 01067 Dresden

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