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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten 

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Die Entstehung der Kreuzcapelle zu Dresden

Die Entstehung der Kreuzcapelle zu Dresden

Johann Georg Theodor Grässe

Die Entstehung der Kreuzcapelle zu Dresden

Kreuzkirche, in: Anton Weck: Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden Beschreib[ung] und Vorstellung, Nürnberg, Froberger für Johann Hoffmann, 1680
Kreuzkirche, in: Anton Weck: Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden Beschreib[ung] und Vorstellung, Nürnberg, Froberger für Johann Hoffmann, 1680

Im Jahre 1236, als Markgraf Heinrich von Meißen die Herzogin Constanze von Oesterreich heirathete, brachte diese ein Stück des heiligen Kreuzes mit gen Dresden, wodurch Dresdens Volksmenge bedeutend wuchs und dasselbe, da auch bei der Marienkirche ein wächsernes wunderthätiges Marienbild viel Zulauf verursachte, ganz in den Geruch der Heiligkeit kam. Endlich ist 1299 ein hölzernes Kreuz auf der Elbe geschwommen gekommen und, als es hier gelandet, in jubelreicher Prozession in die Kreuzkirche getragen worden. Später hat die Jungfrau Maria hier unzählige Wunder gethan und deshalb ist derselben vom Papst Bonifacius IX. ein 100tägiger Ablaß (1400) gewährt worden.
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Johann Georg Theodor Grässe, Die Entstehung der Kreuzcapelle zu Dresden, in: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Bd. 1, Dresden S. 86 f.