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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Zitate über Dresden

Alexander Walther

Zitate über Dresden

"Als ich nach der Augustusbrücke kam, die ich schon so gut aus Gemälden kannte, kam es mir vor, als ob ich schon früher einmal im Traum hier gewesen wäre."
Hans Christian Andersen
 
"Je schärfer ich den Gedanken ins Auge fasse, Dresden zu verlassen, je schwerer wird es mir."
Carl Maria von Weber
 
"Dresden hat mir große Freude gemacht und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt. Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte."
Johann Wolfgang von Goethe
"Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens."
Gerhard Hauptmann über die Bombardierung Dresdens vom 13. zum 14. Februar 1945
„Dresden hat eine große, feierliche Lage, in der Mitte der umkränzenden Elbhöhen, die in einiger Entfernung, als ob sie aus Ehrfurcht nicht näher zu treten wagten, es umlagern. Der Strom verlässt pötzlich sein rechtes Ufer und wendet sich schnell nach Dresden, seinen Liebling zu küssen. Von der Höhe des Zwingers kann man seinen Lauf fast bis nach Meißen verfolgen. Er wendet sich bald zu dem rechten, bald zu dem linken Ufer, als würde die Wahl ihm schwer, und wankt, wie vor Entzücken, und schlängelt sich spielend in tausend Umwegen durch das freundliche Tal, als wollte er nicht in das Meer."
Heinrich von Kleist
"Ein wahres Krähwinkel ist Dresden in musikalischer Beziehung und für den Künstler eine elende Existenz."
Clara Schumann
"Dresden - hier wurde die Schönheit erfunden. Nichts als Fluss und Wiesen  - in zartesten Farben und märchenhaftem Licht."
Johann Joachim Winckelmann
"Die Dresdner fragen einen gar nicht, ob einem die Stadt gefällt. Sie sagen es einem. Das bringt mich auf den Gedanken, dass man die Städte gewöhnlich in zwei Kategorien einteilen kann: in die selbstsicheren und die anderen."
Umberto Eco
"Blühe, Deutsches Florenz, mit Deinen Schätzen der Kunstwelt!
Stille gesichert sei Dresden Olympia uns.
Phidias-Winckelmann erwacht an Deinen Gebilden,
Und an Deinem Altar sproßete Raphael-Mengs."
Gottfried Herder
 
"Ich blickte von dem hohen Ufer hinab über das herrliche Elbtal, es lag  wie ein Gemälde von Claude Lorrain unter meinen Füßen."
Heinrich von Kleist
"Die Stadt Dresden scheint gleichsam nur ein bloßes Lustgebäude zu sein,  worin sich alle Erfindungen der Baukünste angenehm miteinander  vermischen und doch besonders betrachten lassen."
Johann Michael von Loen
"Die Stadt Dresden scheint gleichsam nur ein bloßes Lustgebäude zu sein,  worin sich alle Erfindungen der Baukünste angenehm miteinander  vermischen und doch besonders betrachten lassen."
Johann Gottfried Herder
"Hier gibt es immer Maskeraden, Helden- und Liebesgeschichten, Kriegs-  und Friedensaufzüge, Ceremonien, schöne Raritäten; kurz alles spielt;  man sieht zu, man spielt mit, man wird selbst gespielt."
Johann Michael von Loen
"Dresden gleicht einem schlummernden Dornröschen, das da liegt und  träumt. ... es träumt und schläft, - und es wird nie erwachen."
Wolf Graf von Baudissin
"Florenz entspricht nicht ganz den Erwartungen, die von exaltierten  Reisebeschreibern erregt werden. Mann nennt Dresden das deutsche  Florenz, ehrt es aber dadurch nicht sehr. Die Lage von Dresden sowohl,  als die Stadt selbst, sind ungleich schöner. Der Arno ist ein  schmutziger, unansehnlicher Fluss und kann sich mit der majestätischen  Elbe gar nicht vergleichen. Die vier Brücken, die darüber führen und  beide Teile der Stadt verbinden, sind zwar fest und gut, aber weder so  lang, noch so elegant wie die Dresdener. Auch hat Florenz weder so  schöne Gebäude, noch so schöne Plätze, wie Dresen und übertrifft dieses  nur im Reichtum an allen Arten von Kunstwerken."
Louis Spohr