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Burger, Eberhard

Burger, Eberhard

Alexander Walther

Eberhard Burger

Foto: Ulrich van Stipriaan
Foto: Ulrich van Stipriaan

Eberhard Burger wurde am 26. Juli des Jahres 1943 in Berlin geboren. Berühmt wurde er als Baudirektor für den seit 1996 laufenden Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, der 2005 abgeschlossen werden konnte. Seit 2001 ist Burger außerdem in der Stiftung Frauenkirche Dresden als Sprecher der Geschäftsführung tätig.

In DDR-Zeiten war Burger nach erfolgreichem Studium an der Technischen Universität Dresden als Diplom-Ingenier in verschiedenen Bereichen tätig. So fungierte er unter anderem als Bauleiter, Technischer Leiter und Gruppenleiter, baute am Kernkraftwerk Lubmin nahe Greifswald mit und realisierte verschiedene Industriebauten in der Region Dresden, bevor er 1980 zum Amt des Kirchenbaurats wechselte und hier unter anderem bis 1991 für die Neu- und Sonderbauprogramme der Evangelischen Kirche in Sachsen verantwortlich war. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Wiederaufbau der Dreikönigskirche, der Neubau der Zionskirche und die Restaurierung des Turms des Doms von Zwickau. Außerdem war Burger ab 1986 als Domherr in Wurzen tätig und hatte großen Anteil an der Wiederherstellung des vom Verfall bedrohten Kirchengebäudes bis zum Jahr 2004.

1992 ließ er sich von allen Aufgaben im Kirchenbaurat, ausgenommen die Bauleitung bei der Instandsetzung des Doms in Wurzen, freistellen, um als Baudirektor für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden ausreichend Ressourcen aufbringen zu können.  Weiterhin wurde er 1995 zum Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden und 2005 ihr Sprecher. Seine Verabschiedung aus dieser Funktion erfolgte im Rahmen eines Gottesdienstes in der Frauenkirche im Juli 2007, er blieb der Stiftung aber als Stiftungsrat erhalten und wurde 2008 zum Kurator der Internationalen Martin Luther Stiftung ernannt.

In Dresden wurden Burger verschiedene Ehrungen aufgrund seiner Verdienste beim Wiederaufbau der Frauenkirche zuteil. So wurde er im Februar 2006 zum Ehrendoktor der Technischen Universität und einen Monat später zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Vom Verband Deutscher Vermessungsingeniere wurde er im selben Jahr mit dem Goldenen Lot geehrt und im September 2007 wurde er gemeinsam mit Ludwig Güttler (Trompeter, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche Dresden) und Bernhard Walter (Gründer der Stiftung Frauenkirche) mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Seine internationale Anerkennung wurde insbesondere im November 2007 deutlich, als die britische Regentin Queen Elisabeth II. ihm aufgrund seiner Verdienste beim Wiederaufbau und seinem Beitrag zur Versöhnung des britischen und deutschen Volkes der Titel "Officer of the British Empire" verlieh.